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	<description>IDIOME – Neue Prosa im Netz &#124; Florian Neuner</description>
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		<title>Roman?</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 22:47:55 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://neueprosa.files.wordpress.com/2012/02/rmx.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-177" title="rmx" src="http://neueprosa.files.wordpress.com/2012/02/rmx.jpg?w=200&#038;h=300" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p>Es gibt vermutlich keine gesicherten empirischen Erkenntnisse darüber, ob die Käufer belletristischer Bücher wirklich so blöd sind, reflexartig und bevorzugt immer nach jenen Druckerzeugnissen zu greifen, auf denen „Roman“ steht. Die Verlage haben sich jedenfalls angewöhnt, so gut wie alles als Roman zu etikettieren, was in ungebundener Sprache verfaßt ist und den Umfang von etwa 100 Seiten übersteigt. Der Roman ist ein Konzept des 19. Jahrhunderts, das vom literarischen Modernismus im letzten Jahrhundert zur Explosion gebracht wurde. Seither kann ernsthaft nur noch mit den Trümmern gearbeitet werden, die nach dieser Explosion liegengeblieben sind. Das Konzept war, die Zeit und ihre geistigen Strömungen vermittels exemplarischer Figuren-Konstellationen abzubilden, was schon bei Dostojewskij zu höchst komplexen und umfänglichen Konstruktionen geriet. Daß konventionelle Romane noch immer als ernstzunehmende Auseinandersetzungen mit den gegenwärtigen Krisen, der „Globaliserung“ oder was auch immer durchgehen, beleuchtet in erster Linie das Niveau der Literaturkritik. Mit „interpersonal-interaktionistischen Geschichten“ (<a href="http://bangemachen.com/uber-den-autor/">Jürgen Link</a>) ist heute kein Staat mehr zu machen.</p>
<p>Der <a href="http://www.karin-kramer-verlag.de/">Karin Kramer Verlag</a> ist gewiß unverdächtig, mit dem Etikett „Roman“ <a href="http://www.juergen-schneider.org">Jürgen Schneiders</a> Buch potentiellen Käufern als Mainstream-Produkt unterjubeln zu wollen. Es muß damit also einen andere Bewandtnis haben. Schneider hat mit <em>RMX</em> einen 170-seitigen, mit zahllosen Fußnoten gespickten Text montiert, der sich hauptsächlich aus Mediensprache speist und sein Material also aus all den Zeitungen und Magazinen schöpft, die dazu gemacht sind, daß ihre Leser nichts über die Welt oder gar über politische Zusammenhänge erfahren. Es geht in diesen Bruchstücken um Modetrends, um die Kunstschickeria, um Boulevard-Prominenz, Pop, die gerade angesagten Philosopheme oder das oberflächliche Bild, das westliche Medien von der <a href="http://www.korea-dpr.com/">Demokratischen Volksrepublik Korea</a> zeichnen. Lesend wird man in einen Strudel hineingezogen, so daß man bald schon nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht zwischen <a href="http://www.blocher.ch/">Christoph Blocher</a> und <a href="http://www.cindysherman.de/">Cindy Sherman</a>.</p>
<p>Wenn ein Buch es heute unternimmt, die Gegenwart in Worte zu fassen, dann kann das überzeugend nicht mehr mit interpersonal-interaktionistischen Kolportagen geschehen. Dann muß es sich die Sprache der hegemonialen medialen Diskurse direkt vornehmen, so unappetittlich das auch manchmal sein mag. Und wenn diese Texte zerschnitten und dekontextualisiert vorgeführt werden, dann geben sie da und dort am Ende vielleicht doch das preis, was sie verbergen sollen. Bei der Lektüre von <em>RMX</em> ist man hin und hergerissen zwischen Ekel und Amusement. Virtous führt Jürgen Schneider durch eine Geisterbahn, in der es aber auch etwas zu lachen gibt und in der durch die unerwarteten Konfrontationen und Konstellationen immer wieder Erkenntnisse aufblitzen. In einem eher metaphorischen Sinne ist <em>RMX</em> vielleicht sogar ein Roman – oder präziser: Schneider hat eine ästhetische Strategie gefunden, die das leisten kann, was früher Romane geleistet haben und was all die Bücher nimmermehr leisten, die Geschichten von Bankern, Philosophen oder wem auch immer auftischen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/neueprosa.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/neueprosa.wordpress.com/180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/neueprosa.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/neueprosa.wordpress.com/180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/neueprosa.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/neueprosa.wordpress.com/180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/neueprosa.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/neueprosa.wordpress.com/180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/neueprosa.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/neueprosa.wordpress.com/180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/neueprosa.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/neueprosa.wordpress.com/180/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/neueprosa.wordpress.com/180/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/neueprosa.wordpress.com/180/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=neueprosa.wordpress.com&amp;blog=25676674&amp;post=180&amp;subd=neueprosa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>IDIOME in Zürich</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 23:06:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>idiome-berlin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Reihe &#8222;Teppich: offen&#8220;, die augenblicklich am Theater Neumarkt in Zürich stattfindet, hatte ich vor einer Woche die Gelegenheit, gemeinsam mit den Schweizer Autorinnen Annette Hug und Elisabeth Wandeler-Deck die IDIOME vorzustellen. Das war im Grunde überfällig, richten die &#8222;Hefte für Neue Prosa&#8220; ihren Blick doch immer schon auf den gesamten deutschsprachigen Raum. Elisabeth [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=neueprosa.wordpress.com&amp;blog=25676674&amp;post=143&amp;subd=neueprosa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://neueprosa.files.wordpress.com/2011/12/jpeg026.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-148" title="jpeg026" src="http://neueprosa.files.wordpress.com/2011/12/jpeg026.jpg?w=213&#038;h=300" alt="" width="213" height="300" /></a></p>
<p>In der Reihe <a href="http://www.theaterneumarkt.ch/programm/reihen.html?tx_lltheaterneumarkt_pi2%5BserUid%5D=15&amp;cHash=728387b177241d942f6f074ef5f99750">&#8222;Teppich: offen&#8220;</a>, die augenblicklich am <a href="http://www.theaterneumarkt.ch/">Theater Neumarkt </a>in Zürich stattfindet, hatte ich vor einer Woche die Gelegenheit, gemeinsam mit den Schweizer Autorinnen <a href="http://www.rotpunktverlag.ch/cgibib/germinal_shop.exe/showtemplate?session_id=77630&amp;page=rotpunkt_autor_voll_2011.html&amp;t4a_id=43238&amp;caller=rotpunkt">Annette Hug</a> und <a href="http://www.wandelerdeck.ch/">Elisabeth Wandeler-Deck</a> die <a href="http://www.theaterneumarkt.ch/programm/reihen.html?tx_lltheaterneumarkt_pi2%5BserUid%5D=15&amp;tx_lltheaterneumarkt_pi2%5BperfUid%5D=100&amp;cHash=5e0fa281ef8f0d4c20123b0b82369860">IDIOME vorzustellen</a>. Das war im Grunde überfällig, richten die &#8222;Hefte für Neue Prosa&#8220; ihren Blick doch immer schon auf den gesamten deutschsprachigen Raum. Elisabeth Wandeler-Deck war bereits im <a href="http://www.klever-verlag.com/?page_id=129?phpMyAdmin=biCFtKoPAhLLbM1Ku2ZXWt5g6o3">1. Heft</a> vertreten, wo sie auf die von <a href="http://www.lisaspalt.info">Lisa Spalt</a> und mir veranstaltete Umfrage &#8222;Prosa ist …&#8220; reagierte:</p>
<blockquote><p>Prosa ist. Das kann behauptet werden. Das wurde behauptet. Plötzlich war sie da, kurz und gut, man hat sie gemacht. Wie schön. Prosa, ja, sie, sie, behauptet sich durch dick und auch durch ein schütteres Gebüsch, da ist alles möglich. Gemacht hat sie sich über die Zeit hinweg, die eine Zeit begründete und andere Zeiten gab es und daher wechselhaftes Wetter. Prosa ist eine Freundschaft von Satz zu Satz bei drückendes Hitze. Unklare Ausgangslage. (…)</p></blockquote>
<p>In der <a href="http://www.klever-verlag.com/?page_id=162?phpMyAdmin=biCFtKoPAhLLbM1Ku2ZXWt5g6o3">aktuellen IDIOME-Ausgabe</a> ist Wandeler-Deck mit dem Text &#8222;Haben Sie auch schon Schokolade geträumt?&#8220; vertreten. Annette Hugs Auftritt in Zürich war ein Ausblick in die Zukunft der IDIOME. Sie las aus einem Text, der in Heft 5 nachzulesen sein wird. Ich leitete die Veranstaltung mit einer Lesung von <a href="http://www.dieter-roth-museum.de/biografie">Dieter Roths</a> &#8222;Prosa&#8220; ein, abgedruckt in <a href="http://www.klever-verlag.com/?page_id=138?phpMyAdmin=biCFtKoPAhLLbM1Ku2ZXWt5g6o3">Heft 2</a>. Annette Hug und Elisabeth Wandeler-Deck zählen zu den Autorinnen und Autoren, die sich im Rahmen der <a href="http://www.teppichteppich.ch/">Veranstaltungsreihe &#8222;Teppich&#8220;</a> in Zürich zu öffentlichen Arbeitsgesprächen über unveröffentlichte Texte treffen.</p>
<p>Florian Neuner liest &#8222;Prosa&#8220; von Dieter Roth:</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Elisabeth Wandeler-Deck liest aus: &#8222;Haben Sie auch schon Schokolade geträumt?&#8220;:</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Annette Hug liest aus: &#8222;Institution&#8220;:</p>
<object height="81" width="100%"><param name="wmode" value="transparent"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F30894515&amp;g=1&amp;"></param><embed height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F30894515&amp;g=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"> </embed> </object>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/neueprosa.wordpress.com/143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/neueprosa.wordpress.com/143/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/neueprosa.wordpress.com/143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/neueprosa.wordpress.com/143/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/neueprosa.wordpress.com/143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/neueprosa.wordpress.com/143/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/neueprosa.wordpress.com/143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/neueprosa.wordpress.com/143/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/neueprosa.wordpress.com/143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/neueprosa.wordpress.com/143/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/neueprosa.wordpress.com/143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/neueprosa.wordpress.com/143/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/neueprosa.wordpress.com/143/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/neueprosa.wordpress.com/143/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=neueprosa.wordpress.com&amp;blog=25676674&amp;post=143&amp;subd=neueprosa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Treffpunkte (III)</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 12:29:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vermuteter Treffpunkt des Comités für Neue Prosa in Düsseldorf-Rath<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=neueprosa.wordpress.com&amp;blog=25676674&amp;post=138&amp;subd=neueprosa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://neueprosa.files.wordpress.com/2011/12/gedc1134.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-139" title="GE DIGITAL CAMERA" src="http://neueprosa.files.wordpress.com/2011/12/gedc1134.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Vermuteter Treffpunkt des Comités für Neue Prosa in Düsseldorf-Rath</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/neueprosa.wordpress.com/138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/neueprosa.wordpress.com/138/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/neueprosa.wordpress.com/138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/neueprosa.wordpress.com/138/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/neueprosa.wordpress.com/138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/neueprosa.wordpress.com/138/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/neueprosa.wordpress.com/138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/neueprosa.wordpress.com/138/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/neueprosa.wordpress.com/138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/neueprosa.wordpress.com/138/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/neueprosa.wordpress.com/138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/neueprosa.wordpress.com/138/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/neueprosa.wordpress.com/138/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/neueprosa.wordpress.com/138/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=neueprosa.wordpress.com&amp;blog=25676674&amp;post=138&amp;subd=neueprosa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Zu Protokoll (I)</title>
		<link>http://neueprosa.wordpress.com/2011/12/01/zu-protokoll-i/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 13:02:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>idiome-berlin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich kenne Jürg Laederachs neuen Band Harmfuls Hölle nicht. Ronald Pohl spricht immerhin von &#8222;einem Meisterwerk dieses deutschsprachigen Literaturherbstes&#8220;. Aber gleichgültig, ob man nun geneigt ist, mit Pohl in Laederach den &#8222;Hochseilartisten unter den deutschsprachigen Prosakünstlern&#8220; zu sehen oder nicht – die Rezeption des Buches ist typisch für den Umgang mit neuer Prosa in den [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=neueprosa.wordpress.com&amp;blog=25676674&amp;post=131&amp;subd=neueprosa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://neueprosa.files.wordpress.com/2011/12/laederach_harmful.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-132" title="laederach_harmful" src="http://neueprosa.files.wordpress.com/2011/12/laederach_harmful.jpg?w=180&#038;h=300" alt="" width="180" height="300" /></a></p>
<p>Ich kenne <a href="http://www.engeler.de/laederach.html">Jürg Laederachs</a> neuen Band <em><a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/harmfuls_hoelle-juerg_laederach_42243.html">Harmfuls Hölle</a></em> nicht. <a href="http://www.droschl.com/programm/person.php?person_id=235">Ronald Pohl</a> spricht immerhin von <a href="http://derstandard.at/1319183921451/Juerg-Laederach-Harmfuls-Hoelle-Im-Schwebe-Nichts-der-Kunst">&#8222;einem Meisterwerk dieses deutschsprachigen Literaturherbstes&#8220;</a>. Aber gleichgültig, ob man nun geneigt ist, mit Pohl in Laederach den &#8222;Hochseilartisten unter den deutschsprachigen Prosakünstlern&#8220; zu sehen oder nicht – die Rezeption des Buches ist typisch für den Umgang mit neuer Prosa in den tonangebenden Medien. Da <em>Harmfuls Hölle</em> nun einmal als Hardcover bei <a href="http://www.suhrkamp.de/">Suhrkamp</a> erschienen ist, kommt man dort nicht umhin, sich mit dem Werk zu beschäftigen – und faßt es mit demonstrativ spitzen Fingern an. So die Schweizer Kritikerin <a href="http://www.perlentaucher.de/autoren/13581/Pia_Reinacher.html">Pia Reinacher</a> in einem sogenannten Kritikergespräch im <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/">&#8222;Büchermarkt&#8220;</a> des <em><a href="http://www.dradio.de/dlf/">Deutschlandfunks</a> </em>vor wenigen Tagen. Das sympathische Plädoyer für die Moderne ihres <em>Deutschlandfunk</em>-Kollegen <a href="http://www.uni-siegen.de/alumni/portraits/portraits/steinert/?lang=de">Hajo Steinert</a> focht Reinacher nicht an, die sich mit dem ebenfalls an dem Gespräch beteiligten <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/jury/stories/5920/index.html">Martin Ebel</a> einig war in ihrem von Vorurteilen geprägten Halbwissen über die &#8222;Lautmaler&#8220; und &#8222;Sprachspieler&#8220; und deren &#8222;Inhaltslosigkeit&#8220;. Folgender Dialog entspann sich zwischen den Kritikern:</p>
<blockquote><p><strong>Pia Reinacher: </strong>Wieso man das Buch eigentlich gar nicht zusammenfassen kann und eigentlich auch nicht wiedergeben, was der Inhalt ist, ist, daß die Sprache eigentlich gar nicht Träger einer Botschaft ist, sondern Selbstzweck. Also, man müßte eigentlich diese Erzählungen mündlich hören: Sie sind lautmalerisch, sie arbeiten mit Neologismen, mit Assoziationen … es sind einfach Sprachpirouetten. Die Frage ist nur: Hat das dieses Ergebnis, wie es z.B. die Lautgedichte von Jandl oder Mayröcker hatten, die Wiener Gruppe, an der er sich ja auch orientiert, die dann die Sprache destruierten, um einen Sinn zu erschließen, indem er die Sprache neu zusammensetzt und eben durch lautmalerische Reihungen irgendein Ergebnis zu bringen, eine Botschaft? Und das kann man hier eigentlich nicht sagen, oder. Was wir eigentlich so komisch finden, ist, daß es um sich selber dreht und man nach 10, 20 Seiten es genervt weglegt.</p>
<p><strong>Hajo Steinert: </strong>Ja, aber große Literatur der Moderne, von James Joyce angefangen, Literatur, die, wie Sie sagen, Frau Reinacher, als Selbstzweck betrieben wird, die keine Botschaft vermittelt: Das ist doch eigentlich ein großes Kompliment, wenn das Literarische an sich dasteht. Denn Botschaften haben wir in der Politik, haben wir in der Werbung, haben wir auf dem Theater. Hier ist wirklich reine Literatur, literature pure.</p>
<p><strong>Reinacher: </strong>Aber wenn wir das lesen, wird uns eigentlich bewußt, daß Laederach schon ein älterer Herr ist und daß eigentlich die Zeit voranschreitet und diese Hörgewohnheit, die wir da entwickeln müssen, wir die gar nicht mehr haben. Es kommt einem ziemlich altmodisch vor.</p></blockquote>
<p>… womit Pia Reinacher (gerade mal 9 Jahre jünger als Laederach, aber offenbar fest entschlossen, den Zug der Zeit nicht zu versäumen) auch noch die unterste Schublade des dümmlichen Avantgarde-Bashings aufzog, sich mit ihrem großspurigen &#8222;wir&#8220; stets zur Anwältin der an Sprachkunst vermeintlich desinteressierten Mehrheit aufschwingend: mit der contrafaktischen Behauptung, es sei zeitgemäßer oder gar &#8222;moderner&#8220;, die modernistische Literatur des 20. Jahrhundert zu ignorieren und zu den Romanen und Erzählmustern des 19. Jahrhunderts zurückzukehren. Denn gemäß dieser verqueren Logik ist Innovation und Nonkonformismus ja altmodisch; zurück in die Zukunft des literarischen Neo-Biedermeiers.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/neueprosa.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/neueprosa.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/neueprosa.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/neueprosa.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/neueprosa.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/neueprosa.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/neueprosa.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/neueprosa.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/neueprosa.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/neueprosa.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/neueprosa.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/neueprosa.wordpress.com/131/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/neueprosa.wordpress.com/131/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/neueprosa.wordpress.com/131/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=neueprosa.wordpress.com&amp;blog=25676674&amp;post=131&amp;subd=neueprosa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Der sogenannte Nebenkanon</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 15:41:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>idiome-berlin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://neueprosa.files.wordpress.com/2011/11/promoter.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-118" title="promoter" src="http://neueprosa.files.wordpress.com/2011/11/promoter.jpg?w=200&#038;h=300" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://www.literaturport.de/index.php?id=26&amp;user_autorenlexikonfrontend_pi1%5Bal_aid%5D=317&amp;user_autorenlexikonfrontend_pi1%5Bal_opt%5D=2&amp;cHash=559ce28d58617e905934e0d7782a7fea">D. Holland-Moritz</a> erfuhr seine ästhetische Sozialisation im Westberliner <em>underground</em> der achtziger Jahre. Man tut ihm gewiß nicht unrecht und zieht nicht voreilig eine Schublade auf, wenn man das betont, bilden die Szene-Erfahrung auf der Insel Westberlin und seine popkulturelle Sozialisation im Rheinland der siebziger Jahre doch vom Autor auch in seinen Gegenwärtiges kommentierenden Einlassungen ständig präsent gehaltene Referenzpunkte. Nach <em><a href="http://www.ritterbooks.com/index.php?id=23&amp;tx_ttnews[pointer]=6&amp;tx_ttnews[tt_news]=16&amp;tx_ttnews[backPid]=5&amp;cHash=dfde20c83d">Fan Base Pusher</a></em> legt Holland-Moritz mit <em><a href="http://www.ritterbooks.com/index.php?id=23&amp;tx_ttnews[tt_news]=366&amp;tx_ttnews[pointer]=6&amp;tx_ttnews[backPid]=5&amp;cHash=dfde20c83d">Promoter. Ein Magazin</a></em> nun einen weiteren Band vor, in dem er – mal eher tagebuchartig, mal zu Miniatur-Essays sich aufschwingend, mal Materialien als nackte Zitate für sich sprechen lassend – über Ereignisse vornehmlich der Berliner Kulturszene raisonniert, und zwar in erster Linie dort, wo Veteranen jener Achtziger-Jahre-Szene hervortreten, arriviert inzwischen oder kaputt oder beides: in der Galerie der <em><a href="http://www.lauramars.de/">Laura Mars Grp.</a></em>, im <a href="http://www.yelp.de/biz/zum-goldenen-hahn---kreuzberger-weltkulturerbe-berlin">&#8222;Goldenen Hahn&#8220;</a> oder in der <a href="http://www.kunstverein-tiergarten.de/">Galerie Nord</a>; Holland-Moritz ist ihr treuester und geduldigster Chronist. Immer wieder kommt er auch auf die von ihm mitorganisierten Veranstaltungen des Vereins <em><a href="http://www.perspektive.at/tag/p-literatur-berlin-ev">perspektive literatur berlin e.v.</a></em> zu sprechen. Der Tatsache, daß ich der Redaktion der gleichnamigen <a href="http://www.perspektive.at/">Grazer Zeitschrift</a>, die Holland-Moritz&#8217; wichtigstes Medium darstellt, drei Jahre lang angehörte, erklärt wohl, warum er sich – sozusagen am Rande des skizzierten Feldes – auch hin und wieder meinen Aktivitäten zuwendet. Zur ersten Berliner <a href="http://www.literaturwerkstatt.org/index.php?id=8&amp;tx_jwcalendar_pi1[eventid]=280&amp;tx_jwcalendar_pi1[uid]=429&amp;tx_jwcalendar_pi1[action]=singleView&amp;M=2&amp;Y=2007&amp;cHash=c410dbe8d8ccbbe14740b113415e5adc">IDIOME-Präsentation im Februar 2008</a> bemerkt Holland-Moritz:</p>
<blockquote><p><strong>In die Waagschale des Nebenkanons</strong> geworfen als ein Fang, der bereitwillig ins Netz geschwommen kam und an den Haken genommen von Jörg Drews in der Literaturwerkstatt der Kulturbrauerei: <em>Idiome –</em> ein Heft pro Jahr zum Stand neuer Prosa, hrsg. von Florian Neuner und Lisa Spalt in Oberösterreich, eine Textsammlung gegen den Mainstream aus den anderen avancierten Foren: ,,Da brauchen wir Foren“, bemerkt auch Drews und beklagt den Standard marktgerechter Prosa: Die könne ja zum Beispiel die komplexen wirtschaftlichen Vorgänge um sie herum gar nicht mehr bewältigen, die psychologisiere ja auch nicht mehr, und ob da nicht mehr nicht-narrative Konzepte gefragt seien. Nur, wie betreibt man Menschenfischerei abseits der traditionellen Fanggründe des Romans (auf ohnehin restringierenden Walwanderwegen) und seiner künstlichen, antibiotikaverseuchten Lachsfarmen?</p>
<p>Butter bei die Fisch, folgende Aufrufe in der kleinen Auktionshalle an der Knaackstraße:</p>
<p>Florian Neuners Prosa-Stadtgänge sind Ausdrücke einer Stagnation, ein zuweilen aufmüpfig vor sich hin brummelnder Ruhrgebiets-Stream of consciousness, zwischen Reklamen, Bistros, Kneipen und Bordellen auflaufend und auch deren Kundschaft nicht ausklammernd;</p>
<p>Ulrich Schlotmanns manieristische Entwendungen aus dem idiomatischen Wörterbuch deutscher Sprachkonvention haben Humor, provozieren mitunter in ihrer Vulgarität, erreichen ihr Publikum, aber leider nur in der Performance;</p>
<p>Stefan Schweiger, der mit seinen <em>Splittern</em> den philologischen Mulch der Geistesindustrie zu neuem organischem Rohstoff recycelt – leider steigt sein Publikum aus, das ist ja immer so eine Sache;</p>
<p>Lisa Spalts Entwicklung von Krimi-Elementen in einem Meta-Ansatz, der sich interlinear hineinschiebt in brachliegende Räume der Rezeption, vorgemacht von diversen Autoren in der New Wave der Science Fiction seinerzeit.</p>
<p>Man könnte diese Texte wie &gt;treibende Inseln&lt; träumen, die an Sandbänken vorbei einen Fluß hinab ins Schwemmland driften. Vielleicht, um sich mit einem Flamingo-Reservat zu verflechten oder doch nur, um in die Binsen zu gehen?</p></blockquote>
<p>Mit dem sogenannten Nebenkanon ist es so eine Sache – eine Debatte, die mir gut aus <em>perspektive</em>-Zeiten erinnerlich ist: Nebenkanon, das sind oder dorthin streben die, die vermeintlich ein klitzekleines Stück weiter arriviert sind als man selbst, für Außenstehende in aller Regel gar nicht wahrnehmbar. So zu argumentieren setzt voraus, die &#8222;feinen Unterschiede&#8220; sehr stark und zudem plausibel zu machen, warum das Publizieren in der einen staatlich subventionierten Literaturzeitschrift eine größere anti-kanonische <em>credibility</em> für sich beanspruchen darf als in einer anderen, warum die in der literarischen Reihe des <a href="http://www.ritterbooks.com/">Ritter Verlags</a> erscheinenden Texte keinen &#8222;Nebenkanon&#8220; bilden wollen, sehr wohl aber die von <a href="http://www.engeler.de/">Urs Engeler</a> oder wem auch immer herausgegebenen. Vor der Folie des von Holland-Moritz so gerne beschworenen <em>undergrounds</em> freilich würde derlei Rabulistik ohnehin nicht verfangen und als durchschaubares Ablenkungsmanöver abgelehnt werden müssen wie die gesamte am Rand des Hochkultur-Literaturbetriebs ausgehaltene Kleinverlags- und Zeitschriften-Szene. Dann gälte es, sich andere, tatsächlich unabhängige Wege des Publizierens zu bahnen, ernsthaft an so etwas wie Gegenöffentlichkeit zu arbeiten …</p>
<p>Aber Holland-Moritz geht noch weiter und suggeriert mit dem Bild von der Auktionshalle, es sei damals nicht bloß um das Réussieren im &#8222;Nebenkanon&#8220; gegangen, sondern gar um einen Vorstoß dorthin, wo die Fleischtöpfe tatsächlich (oder vermeintlich) stehen. Denn mit einem Platz als Quoten-Experimenteller am Katzentisch des Betriebs hat sich ja auch noch niemand eine goldene Nase verdient. Nicht ohne Häme verweist Holland-Moritz darauf, daß dieses von ihm unterstellte Ziel doch unerreichbar bleiben muß und beruft sich dabei auf das Publikum, das an jenem Abend übrigens zahlreich erschienen war und mit dem die IDIOME-Herausgeber durchaus argumentieren könnten, wenn sie der Meinung wären, daß der Erfolg irgendjemandem recht gibt – und suggeriert, daß es gegen <a href="http://www.ritterbooks.com/index.php?id=23&amp;tx_ttnews[backPid]=5&amp;tx_ttnews[pointer]=13&amp;tx_ttnews[tt_news]=304&amp;cHash=1d67e8b3da&amp;no_cache=1&amp;sword_list[0]=stefan&amp;sword_list[1]=schweiger">Stefan Schweigers</a> hochreflexive Prosa spricht, wenn diese beim ein- bzw. erstmaligen Hören möglicherweise nicht ohne weiteres aufgefaßt werden kann und gegen <a href="http://www.engeler.de/schlotmann.html">Ulrich Schlotmanns</a> Texte, daß dieser sie publikumswirksam darzubieten versteht (was ihn nebenbei mit Holland-Moritz verbindet).</p>
<p>Ich weiß bis heute nicht, warum <a href="http://www.lisaspalt.info">Lisa Spalt</a> und ich mit den <a href="http://www.klever-verlag.com/?kat_id=75?phpMyAdmin=biCFtKoPAhLLbM1Ku2ZXWt5g6o3&amp;sid=efc48d7d83b8949cdd0834c60529161d">IDIOMEN</a> damals in die <a href="http://www.literaturwerkstatt.org/">literaturWERKstatt</a> eingeladen wurden, die sich in letzter Zeit kaum noch für Sprachkunst außerhalb des stets wohlbestellten Lyrik-Schrebergartens interessiert. Von diesem Ereignis bleibt retrospektiv in erster Linie das Glück, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jörg_Drews">Jörg Drews</a> ein Jahr vor seinem Tod begegnet zu sein und die Dankbarkeit, daß er seinen Namen hergab für ein junges Zeitschriften-Projekt, das er unterstützenswert fand. Mit dem &#8222;Nebenkanon&#8220;, das darf in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben, gab ein Jörg Drews sich allerdings gar nicht erst ab: Er stritt für die Anerkennung von <a href="http://www.hartmutgeerken.de/">Hartmut Geerken</a>, <a href="http://www.dieter-roth-museum.de/biografie">Dieter Roth</a> oder <a href="http://www.paul-wuehr.de/">Paul Wühr</a> als den relevanten Figuren der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur – nicht neben, sondern anstelle von Grass, Walser &amp; Co. Davon ist seine Rezensionssammlung <em><a href="http://www.scheinschlag.de/archiv/2000/03_2000/texte/spezial5.html">Luftgeister und Erdenschwere</a></em> ein schönes Zeugnis, die man als eine alternative Literaturgeschichte der Nachkriegszeit lesen kann.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/neueprosa.wordpress.com/117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/neueprosa.wordpress.com/117/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/neueprosa.wordpress.com/117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/neueprosa.wordpress.com/117/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/neueprosa.wordpress.com/117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/neueprosa.wordpress.com/117/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/neueprosa.wordpress.com/117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/neueprosa.wordpress.com/117/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/neueprosa.wordpress.com/117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/neueprosa.wordpress.com/117/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/neueprosa.wordpress.com/117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/neueprosa.wordpress.com/117/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/neueprosa.wordpress.com/117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/neueprosa.wordpress.com/117/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=neueprosa.wordpress.com&amp;blog=25676674&amp;post=117&amp;subd=neueprosa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>IDIOME an der Ruhr</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 22:59:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am 4. November durfte ich im Atelierhaus Alte Schule in Essen gemeinsam mit Urs Jaeggi die aktuelle 4. Ausgabe der IDIOME vorstellen. Die Künstlerin Doris Schöttler-Boll hat dort einen überaus lebendigen Ort für Begegnungen und Debatten geschaffen und bringt es fertig, Brücken nicht nur zwischen akademischen Diskursen und den Künsten zu schlagen, sondern auch zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=neueprosa.wordpress.com&amp;blog=25676674&amp;post=109&amp;subd=neueprosa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<pre class="wp-caption-dt"></pre>
<div id="attachment_110" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://neueprosa.files.wordpress.com/2011/11/dsc8880.jpg"><img class="size-medium wp-image-110" title="_DSC8880" src="http://neueprosa.files.wordpress.com/2011/11/dsc8880.jpg?w=300&#038;h=200" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Photo: Erwin Wiemer</p></div>
<p>Am <a href="http://www.atelierhaus-essen.de/EL%20Florian%20Neuner%20u.%20Urs%20Jaeggi%2004.11.2011.htm">4. November</a> durfte ich im <a href="http://www.atelierhaus-essen.de/">Atelierhaus Alte Schule</a> in Essen gemeinsam mit <a href="http://www.universes-in-universe.de/jaeggi/">Urs Jaeggi</a> die aktuelle <a href="http://www.klever-verlag.com/?page_id=162?phpMyAdmin=biCFtKoPAhLLbM1Ku2ZXWt5g6o3">4. Ausgabe der IDIOME</a> vorstellen. Die Künstlerin <a href="http://www.atelierhaus-essen.de/DSB_Vita.shtml">Doris Schöttler-Boll</a> hat dort einen überaus lebendigen Ort für Begegnungen und Debatten geschaffen und bringt es fertig, Brücken nicht nur zwischen akademischen Diskursen und den Künsten zu schlagen, sondern auch zu interessierten Laien. Das habe ich woanders so noch nicht erlebt. Seit 1999 veranstaltet Schöttler-Boll im Atelierhaus, das auch ihr Wohn- und Arbeitsort ist, die Reihe <a href="http://www.atelierhaus-essen.de/PPP.shtml">»Personen Projekte Perspektiven«</a>, die der Bochumer Künstler <a href="http://www.der-schamp.de/">Matthias Schamp</a> als einen <a href="http://www.atelierhaus-essen.de/Salon.html">»Salon des 21. Jahrhunderts«</a> bezeichnet hat. Die Liste der Gäste ist beeindruckend und umfaßt u.a. <a href="http://people.zhdk.ch/elke.bippus/">Elke Bippus</a>, <a href="http://www.farocki-film.de/">Harun Farocki</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claudia_Gehrke">Claudia Gehrke</a>, <a href="http://bangemachen.com/uber-den-autor/">Jürgen Link</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/D._E._Sattler">D.E. Sattler</a>, <a href="http://www.kunstaspekte.de/index.php?action=webpages&amp;k=1546">Timm Ulrichs</a>. Auch Urs Jaeggi war von Anfang an mit dabei.</p>
<p>Anders als bei den IDIOME-Veranstaltungen in den Wiener und Berliner Literaturhäusern fand ich in Essen ein nicht nur interessiertes, sondern auch debattenfreudiges Publikum. <a href="http://www.gajewsky.de/">Karl-Heinz Gajewsky</a> ist die Dokumentation des Abends in <a href="http://www.essen-steele.de/">Essen-Steele</a> zu verdanken, an dem <a href="http://timcie.com/">Tim Cierpiszewski</a> auch seine in den IDIOMEN Nr. 4 abgedruckte Bildserie projizierte. Seit einigen Jahren arbeitet Gajewsky an einem ständig wachsenden <a href="http://reviercast.blogspot.com/">Audio-Archiv</a>, mit dem er das literarische Leben im Ruhrgebiet dokumentiert. Man findet dort nicht nur alle namhaften, im Ruhrgebiet lebenden Autoren von Jürgen Link bis <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Welt">Wolfgang Welt</a>, sondern auch Vorträge und Diskussionen, etwa <a href="http://www.uni-due.de/literatur-und-medienpraxis/lehrende.shtml">Rolf Parrs</a> Essener Antrittsvorlesung mit dem Titel <a href="http://reviercast.blogspot.com/search/label/Prof.%20Dr.%20Rolf%20Parr">»Wie Walter Höllerer den Literaturbetrieb neu erfand«</a> – und diese Ausschnitte aus der IDIOME-Veranstaltung:</p>
<p><span style="color:#094ee5;"><span style="font-family:Palatino, serif;"><span style="font-size:small;"><span style="text-decoration:underline;"><a href="http://www.kulturserver-nrw.de/home/reviercast/cast/reviercast_277.mp3">http://www.kulturserver-nrw.de/home/reviercast/cast/reviercast_277.mp3</a></span></span></span></span></p>
<p><a href="http://www.kulturserver-nrw.de/home/reviercast/cast/reviercast_278.mp3"><span style="color:#094ee5;"><span style="font-family:Palatino, serif;"><span style="font-size:small;"><span style="text-decoration:underline;">http://www.kulturserver-nrw.de/home/reviercast/cast/reviercast_278.mp3</span></span></span></span></a></p>
<p><a href="http://www.kulturserver-nrw.de/home/reviercast/cast/reviercast_279.mp3"><span style="color:#094ee5;"><span style="font-family:Palatino, serif;"><span style="font-size:small;"><span style="text-decoration:underline;">http://www.kulturserver-nrw.de/home/reviercast/cast/reviercast_279.mp3</span></span></span></span></a></p>
<p><a href="http://www.kulturserver-nrw.de/home/reviercast/cast/reviercast_280.mp3"><span style="color:#094ee5;"><span style="font-family:Palatino, serif;"><span style="font-size:small;"><span style="text-decoration:underline;">http://www.kulturserver-nrw.de/home/reviercast/cast/reviercast_280.mp3</span></span></span></span></a></p>
</div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/neueprosa.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/neueprosa.wordpress.com/109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/neueprosa.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/neueprosa.wordpress.com/109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/neueprosa.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/neueprosa.wordpress.com/109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/neueprosa.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/neueprosa.wordpress.com/109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/neueprosa.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/neueprosa.wordpress.com/109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/neueprosa.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/neueprosa.wordpress.com/109/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/neueprosa.wordpress.com/109/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/neueprosa.wordpress.com/109/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=neueprosa.wordpress.com&amp;blog=25676674&amp;post=109&amp;subd=neueprosa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Urs Jaeggi: Al_pha_be_te</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 00:53:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>idiome-berlin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://neueprosa.files.wordpress.com/2011/10/03_ursjaeggi_zeichnung1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-102" title="03_UrsJaeggi_Zeichnung1" src="http://neueprosa.files.wordpress.com/2011/10/03_ursjaeggi_zeichnung1.jpg?w=237&#038;h=300" alt="" width="237" height="300" /></a></p>
<p>Im <a href="http://www.literaturhaus-berlin.de/">Berliner Literaturhaus</a> , wo sonst „klassische“ Literaturausstellungen (= Papiere in Vitrinen) zu sehen sind, hat sich <a href="http://www.universes-in-universe.de/jaeggi/">Urs Jaeggi</a> zu seinem 80. Geburtstag gewünscht, das Haus als Künstler zu bespielen, und tut das mit an die Wände gepinnten Zeichnungen und Texten, mit Fundstücken und getrockneten Bananenschalen als rätselhafte Zeichen. So wie es ihm im Juni gelungen war, die herausfordernden Räume der <a href="http://www.malzfabrik.de/">Schöneberger Malzfabrik</a> in den Griff zu bekommen, schafft er es nun, mit seiner Kunst Räume zu besetzen, die in keinem größeren Kontrast zu der stillgelegten Fabrik stehen könnten: das gediegene Ambiente der Gründerzeitvilla. In der Ausstellung mit dem Titel <a href="http://www.literaturhaus-berlin.de/"><em>Al_pha_be_te</em> oder <em>Wo bin ich, wenn es mich gibt?</em></a> erweist sich einmal mehr die große Offenheit und Anschlußfähigkeit dieser „arte povera“.</p>
<p>Das Rahmenprogramm spiegelt die Vielseitigkeit des Grenzgängers Jaeggi und umfaßt Gespräche mit dem Religionswissenschaftler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Heinrich">Klaus Heinrich</a> ebenso wie mit dem Kunsthistoriker <a href="http://www.hfg-karlsruhe.de/lehrende/professoren/prof-dr-beat-wyss.html">Beat Wyss</a>. Heute Abend bittet Urs Jaeggi zwei Autorenkollegen ins Literaturhaus, und zwar <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ralf_B._Korte">Ralf B. Korte</a> und mich und damit auch die Herausgeber von zwei Literaturzeitschriften, <em><a href="http://www.perspektive.at/">perspektive</a></em> und <a href="http://www.klever-verlag.com/?kat_id=75?phpMyAdmin=biCFtKoPAhLLbM1Ku2ZXWt5g6o3&amp;sid=4ee10b238181deab7b69a74366a09a01">IDIOME</a>. Als Jaeggi in den neunziger Jahren aus der Soziologie in die Kunst desertierte und auch damit aufhörte, Romane zu schreiben, mit denen er auf dem Literaturmarkt réussieren konnte, waren die Grazer „hefte für zeitgenössische literatur“ einer der wenigen Orte, an denen er in dieser neuen Phase seines literarischen Schreibens, in der er neue hybride Formen erprobte, auf Interesse stieß. Als ich selbst für kurze Zeit der Redaktion der <em>perspektive </em>angehörte, hatte ich das Vergnügen, im September 2005 eine Veranstaltung im <a href="http://www.literaturhaus-graz.at/">Literaturhaus Graz</a> zu moderieren, an der Jaeggi teilnahm. Er sagte damals: „Das Experimentieren erhält die Produktivität. Das ist meine Erfahrung. Ich hätte früher nie gedacht, daß ich so Sachen schreiben würde, wie ich sie euch abgeliefert habe.“ Und als ich dann später die IDIOME ins Leben rief, war klar, daß ich für die Zeitschrift auch Arbeiten von Urs Jaeggi haben wollte.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/neueprosa.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/neueprosa.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/neueprosa.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/neueprosa.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/neueprosa.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/neueprosa.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/neueprosa.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/neueprosa.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/neueprosa.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/neueprosa.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/neueprosa.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/neueprosa.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/neueprosa.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/neueprosa.wordpress.com/101/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=neueprosa.wordpress.com&amp;blog=25676674&amp;post=101&amp;subd=neueprosa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Das schönste Buch des Jahres</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 10:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>idiome-berlin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Dezember letzten Jahres hatte ich das große Glück, noch eine Woche vor seinem Tod von Peter O. Chotjewitz empfangen zu werden. Das Gespräch, das ich mit ihm an seinem Totenbett führen durfte, sollte sein letztes Interview werden. Auf meine abschließende Frage, an was er denn in den vergangenen Monaten gearbeitet hätte, erwähnte er eine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=neueprosa.wordpress.com&amp;blog=25676674&amp;post=93&amp;subd=neueprosa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://neueprosa.files.wordpress.com/2011/10/bdp-110816-jac-edctn-v17f.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-94" title="BDP 110816 JAC EDCTN v17f" src="http://neueprosa.files.wordpress.com/2011/10/bdp-110816-jac-edctn-v17f.jpg?w=187&#038;h=300" alt="" width="187" height="300" /></a></p>
<p>Im Dezember letzten Jahres hatte ich das große Glück, noch eine Woche vor seinem Tod von <a href="http://www.verbrecherverlag.de/autor/45">Peter O. Chotjewitz</a> empfangen zu werden. Das Gespräch, das ich mit ihm an seinem Totenbett führen durfte, sollte sein <a href="http://www.klever-verlag.com/?page_id=162?phpMyAdmin=biCFtKoPAhLLbM1Ku2ZXWt5g6o3">letztes Interview</a> werden. Auf meine abschließende Frage, an was er denn in den vergangenen Monaten gearbeitet hätte, erwähnte er eine Serie von Gedichten, die zum Teil in dem Band <em><a href="http://www.kerberverlag.com/detailansicht/controller/Shop/action/show/product/1503.html">49 VIPs</a> </em>enthalten sind, und ergänzte: »Ich habe eine Éducation sentimentale geschrieben, eine Darstellung, wie Gefühle – meine Gefühle – im Laufe der Jahrzehnte mich verändert haben. Wie sie entstanden sind, worauf sie gerichtet waren und welchen impact sie dann gehabt haben. Es ist auch ein Buch ein wenig über das Kiffen und das Saufen, weil logischerweise da auch ein großer Teil der Gefühle entstanden ist und auch wiederum reinvestiert worden ist.«</p>
<p>Ganz korrekt ist das nicht. Zwar hatte sich Chotjewitz gleich nach seiner Krebs-Diagnose vorgenommen, eine Autobiographie zu schreiben, das Projekt dann aber wieder fallengelassen. Drei Monate vor seinem Tod allerdings kam er darauf wieder zurück und erzählte sein Leben dem Frankfurter Journalisten und Autor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jürgen_Roth_(Schriftsteller)">Jürgen Roth</a>, dessen Transkript er noch redigieren konnte. Der unnötig reißerische Titel <em><a href="http://neuebuecher.de/vlbid/0-3868484/">Mit Jünger ein&#8217; Joint aufm Sofa, auf dem schon Goebbels saß</a></em> sollte einen auf gar keinen Fall abschrecken! Das Sofa stand oder steht in der <a href="http://www.villamassimo.de/de/">Villa Massimo</a> in Rom und spielt auf eine der Episoden an, die zum anekdotischen Kolorit der Chotjewitz&#8217;schen Erinnerungen zählen. Neben Rom sind Berlin, Nordhessen, Köln und Stuttgart Dreh- und Angelpunkte dieser Biographie, die nicht zuletzt deshalb in dieser Ausführlichkeit erzählenswert ist, weil Chotjewitz mit seiner Literatur immer auf die Zeitläufte, aber auch auf seine jeweilige private Lebenssituation reagierte: auf das Leben im Westberlin der sechziger Jahre mit der <em><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46039823.html">Insel</a> </em>oder mit <em><a href="http://www.verbrecherverlag.de/buch/199">Mein Freund Klaus</a> </em>auf den von Verdummung und Verdrängung geprägten Diskurs über die Rote Armee Fraktion – Zusammenhänge, die dem Leser der <em><a href="http://www.verbrecherverlag.de/buch/193">Fast letzten Erzählungen</a></em>, dieser großen Collage als intellektuelle Autobiographie, vertraut sind. Chotjewitz sagt: »Ich habe einen großen Teil meines Lebens so erlebt, daß ich mir schon während des Erlebnisses vorgestellt habe: Darüber werde ich vielleicht mal was schreiben, das kann man vielleicht mal brauchen.« Und er fügt hinzu: »Ihr werdet, falls ihr mal meine Bücher lesen solltet, feststellen, daß sich vieles, was ich geschrieben habe, aus meiner Biographie ableitet.«</p>
<p>Jürgen Roth ist es gelungen, einen gut lesbaren Text herzustellen, der mit seinen mäandernden Abschweifungen die gesprochene Sprache gleichwohl nicht verleugnet. Dahinter steht ein Schriftsteller, der über Jahrzehnte eine so kompromißlose wie unkorrumpierbare Haltung bewiesen hat, mit der er im deutschen Literaturbetrieb fast ganz allein auf weiter Flur steht – der in den sechziger Jahren als »spätbürgerlicher Schriftsteller« beschimpft wurde und dann später »zu links für den Betrieb« war. Beirren hat er sich davon nie lassen, lange Zeit finanziell abgesichert durch die sprudelnden Tantiemen seiner vielgespielten <a href="http://www.rotbuch.de/autoren-3/autor/279-Peter_O_Chotjewitz.html">Dario-Fo-Übersetzungen</a>. So blickt Chotjewitz entspannt zurück, ohne an der einen oder anderen Stelle mit deutlichen Worten für den jeweils hegemonialen Diskurs über Literatur zu sparen, etwa anläßlich seiner Begegnung mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gruppe_47">Gruppe 47</a>: »Da saßen jetzt diese Bettnässer, die nichts so sehr haßten wie das literarische, politische Experiment.« Nicht umsonst erscheinen hier literarisches und politisches Experiment in eins gesetzt. Wie Peter O. Chotjewitz beides zu unterschiedlichen Zeiten mal zusammenzubringen vermochte und mal nicht, mal als untrennbar und mal als antagonistisch erlebte, bleibt das Herausfordernde dieses Werks.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/neueprosa.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/neueprosa.wordpress.com/93/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/neueprosa.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/neueprosa.wordpress.com/93/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/neueprosa.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/neueprosa.wordpress.com/93/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/neueprosa.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/neueprosa.wordpress.com/93/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/neueprosa.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/neueprosa.wordpress.com/93/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/neueprosa.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/neueprosa.wordpress.com/93/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/neueprosa.wordpress.com/93/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/neueprosa.wordpress.com/93/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=neueprosa.wordpress.com&amp;blog=25676674&amp;post=93&amp;subd=neueprosa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Treffpunkte (II)</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 23:51:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vermuteter Treffpunkt des Comités für Neue Prosa in Wuppertal-Vohwinkel<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=neueprosa.wordpress.com&amp;blog=25676674&amp;post=87&amp;subd=neueprosa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_88" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://neueprosa.files.wordpress.com/2011/09/vohwinkel21.jpg"><img class="size-medium wp-image-88" title="Vermuteter Treffpunkt des Comités für Neue Prosa in Wuppertal-Vohwinkel" src="http://neueprosa.files.wordpress.com/2011/09/vohwinkel21.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Vermuteter Treffpunkt des Comités für Neue Prosa in Wuppertal-Vohwinkel" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Vermuteter Treffpunkt des Comités für Neue Prosa in Wuppertal-Vohwinkel</p></div>
<p>Vermuteter Treffpunkt des Comités für Neue Prosa in Wuppertal-Vohwinkel</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/neueprosa.wordpress.com/87/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/neueprosa.wordpress.com/87/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/neueprosa.wordpress.com/87/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/neueprosa.wordpress.com/87/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/neueprosa.wordpress.com/87/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/neueprosa.wordpress.com/87/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/neueprosa.wordpress.com/87/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/neueprosa.wordpress.com/87/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/neueprosa.wordpress.com/87/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/neueprosa.wordpress.com/87/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/neueprosa.wordpress.com/87/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/neueprosa.wordpress.com/87/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/neueprosa.wordpress.com/87/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/neueprosa.wordpress.com/87/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=neueprosa.wordpress.com&amp;blog=25676674&amp;post=87&amp;subd=neueprosa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Extremgebärden in Graz</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 13:49:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>idiome-berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Ann Cotten]]></category>
		<category><![CDATA[Bert Papenfuß]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Stadtpark]]></category>
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		<category><![CDATA[postexperimentelle Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Reinhard Priessnitz]]></category>
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		<category><![CDATA[Ulf Stolterfoht]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor unvordenklichen Zeiten war das Forum Stadtpark zu Graz einmal ein Ort für progressive Literatur. Aber die Grazer, die „auszogen, die Literatur zu erobern“, taten das bereits in den siebziger Jahren nicht mehr mit formalen Experimenten, sondern mit einer zunehmend angepaßten und marktkonformen „postexperimentellen“ Literatur, die Graz zeitweise immerhin den Nimbus der „heimlichen Literaturhauptstadt“ einbrachte. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=neueprosa.wordpress.com&amp;blog=25676674&amp;post=69&amp;subd=neueprosa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family:Palatino, serif;font-size:x-small;"><a href="http://neueprosa.files.wordpress.com/2011/08/uhrturm1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-74" title="GE DIGITAL CAMERA" src="http://neueprosa.files.wordpress.com/2011/08/uhrturm1.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a><br />
</span></p>
<p><span style="font-family:Palatino, serif;"><span style="font-size:small;">Vor unvordenklichen Zeiten war das <a href="http://forum.mur.at/">Forum Stadtpark zu Graz</a> einmal ein Ort für progressive Literatur. Aber die Grazer, die <a href="http://www.stadtbibliothek.graz.at/index.asp?MEDIENNR=0043017">„auszogen, die Literatur zu erobern“</a>, taten das bereits in den siebziger Jahren nicht mehr mit formalen Experimenten, sondern mit einer zunehmend angepaßten und marktkonformen „postexperimentellen“ Literatur, die Graz zeitweise immerhin den Nimbus der „heimlichen Literaturhauptstadt“ einbrachte. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Priessnitz">Reinhard Priessnitz</a> und Mechthild Rausch haben in ihrem Aufsatz <a href="http://www.droschl.com/programm/buch.php?book_id=145">„tribut an die tradition“</a> dazu bereits 1975 alles Nötige gesagt. Daß sich nach Jahrzehnten der Stagnation im Forum literarisch wieder etwas regt, ist <a href="http://www.literaturport.de/index.php?id=26&amp;user_autorenlexikonfrontend_pi1%5Bal_aid%5D=1563&amp;user_autorenlexikonfrontend_pi1%5Bal_opt%5D=2&amp;cHash=2a70d0c4f763a437158918b3300603c1">Max Höfler</a> zu danken, der sich dort für die avancierte Literatur ins Zeug legt. Der Autor des „rabiatkomödienromans“ <em><a href="http://www.ritterbooks.com/index.php?id=26&amp;tx_ttnews[pointer]=2&amp;tx_ttnews[tt_news]=314&amp;tx_ttnews[backPid]=11&amp;cHash=295a68a1a7">texas als texttitel</a></em> tritt mit seinem Buch zudem den erfreulichen Beweis an, daß die spielerischen Experimente der Neoavantgarde in den fünfziger und sechziger Jahren unter den jüngeren österreichischen Autoren doch nicht ganz ohne Echo bleiben.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Palatino, serif;"><span style="font-size:small;"><span style="color:#000000;">Das kommende Wochenende, an dem ich das Vergnügen haben werde, zusammen mit u.a. <a href="http://www.suhrkamp.de/autoren/ann_cotten_5973.html">Ann Cotten</a>, <a href="http://www.engeler.de/papenfuss.html">Bert Papenfuß</a> und <a href="http://www.engeler.de/stolterfoht">Ulf Stolterfoht</a> im Forum Stadtpark aufzutreten und aus meinem <em><a href="http://www.klever-verlag.com/?page_id=105?phpMyAdmin=biCFtKoPAhLLbM1Ku2ZXWt5g6o3&amp;sid=15060d170dd5ad7fa51a7fae98cba512">Ruhrtext</a></em> zu lesen, kündigt Max Höfler wie folgt an: „Die </span><span style="color:#000000;"><strong>Leistungsschau</strong></span><span style="color:#000000;"> der von vielen als </span><span style="color:#000000;"><strong>experimentell</strong></span><span style="color:#000000;"> und / oder avanciert genannten </span><span style="color:#000000;"><strong>LITERATUR</strong></span><span style="color:#000000;"> wird das Sommerloch nachhaltigst mittels internationaler Satzzeichen, Ober-Dada-Halligalli, Berliner Revoltenschnauzen und Extremgebärden gestopft oder eventuell in einem extra angefertigten Sommerlochloch vergraben haben!“ Das läßt doch hoffen! Und außerdem sollen die beiden <a href="http://forum.mur.at/index.php?idcat=10#02.09.">Veranstaltungen am 2. und am 3. September</a> erstmals im <a href="http://stream.mur.at/forum/">Livestream</a> zu verfolgen sein – für alle Skeptischen, die vor einer Reise nach Graz zurückschrecken und noch nicht so recht glauben wollen, daß sich am Forum wieder etwas tut.</span></span></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/neueprosa.wordpress.com/69/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/neueprosa.wordpress.com/69/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/neueprosa.wordpress.com/69/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/neueprosa.wordpress.com/69/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/neueprosa.wordpress.com/69/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/neueprosa.wordpress.com/69/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/neueprosa.wordpress.com/69/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/neueprosa.wordpress.com/69/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/neueprosa.wordpress.com/69/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/neueprosa.wordpress.com/69/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/neueprosa.wordpress.com/69/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/neueprosa.wordpress.com/69/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/neueprosa.wordpress.com/69/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/neueprosa.wordpress.com/69/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=neueprosa.wordpress.com&amp;blog=25676674&amp;post=69&amp;subd=neueprosa&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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